1. U14 lässt 2 Punkte im Acker liegen

Trainer Markus Sack hatte die Mannschaft schon am Dienstag darauf vorbereitet, was das Team am Samstag in Himmelpforten erwarten würde. Er sollte recht behalten.

Ein Platz, der um die Jahrhundertwende den letzten Grashalm verloren hatte und auf dem die Spuren der Grätsche von Jörn Müsing aus dem Kreisligaspiel im Jahr 2001 noch deutlich zu sehen waren. Ein Gegner, der sicher nicht durch filigrane Spielweise zu überzeugen weiß, sondern durch defensives Engagement zum Erfolg kommen will.

Also insgesamt ein zähes Unterfangen, bei dem Geduld gefragt sein würde und man die ersten guten Chancen konzentriert machen muss, damit der Gegner mürbe wird und schlussendlich auseinander fällt.

Mit dem Anpfiff versuchte Himmelpforten/Hammah noch das Spiel in die Hand zu nehmen. Ab der 15 Minute übernahm der JFV dann das Kommando und gab es eigentlich für den Rest des Spiels nicht mehr her. Leider hat es das JFV Team versäumt, aus den ersten Topchancen den einen oder anderen Wirkungstreffer zusetzen. Absolut fei vorm Tor stehend wurde der Torwart angeschossen, rechts oben, unten links vorbei geschoben oder der Keeper hielt gut.

Statt 4:0 für den JFV stand zur Pause weiter die Null.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht wesentlich. Außer, dass der JFV noch kopfloser auf engem Raum agierte statt den Gegner auf dem großen Platz laufen zu lassen.

Was an sehr guten Chancen heraus sprang, wurde teils kläglich vergeben oder der Platz grätschte dazwischen. Wenn sich ein eigentlich rollender Ball kurz vorm Torabschluss auf Kniehöhe bewegt, muss man sich nicht wundern, dass der Schuss weit über das Tor geht. Sicher mussten beide Teams mit dem Geläuf klar kommen, aber eigentlich war nur ein Team davon im Offensivspiel betroffen, da das andere nicht im Angriff war.

Als dann ein Abschluss des JFV aus dem linken Winkel wieder heraus sprang und recht s neben dem Tor landete, war klar, dass man noch wohl noch Stunden spielen könnte, ohne Erfolg zu haben.

Es gibt solche Tage mit zugemauerten Toren aber trotzdem muss man bei 8:0 Topchancen ein solches Spiel für sich entscheiden und nicht mit einem 0:0 nach Hause fahren. Es ist deutlich schwieriger aus 4 Metern ein 7 Meter breites Tor nicht zutreffen, als den Ball zu versenken.

Am Sonntag wurde es dann etwas besser gemacht. Beim U15 Turnier des SV St. Jürgen in Lilienthal spielte man eine ordentliche Rolle. In jedem Spiel wurde getroffen und mit 2 Siegen, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen wurde die Hallensaison mit einem ordentlichen 4 Platz beendet.