1. U14 mit bronzener Ananas

Die Rückserie der Kreisliga 1 ist mit dem gestrigen Spiel auch für die 1. U14 des JFV beendet.

Auch wenn die Spieler dem kaum zu verstehenden Modus mit Aufstieg zur Halbserie und jetzt einfacher Spielserie nicht wirklich etwas abgewöhnen konnten, legten sie sich noch einmal richtig rein.

Im Endeffekt ging es in dieser Staffel von Beginn an um die goldene Ananas. Nach den teils unnötigen Punktverlusten und den Ergebnissen von DA und Apensen/Harsefeld war es klar, dass nur Platz drei und damit die bronzene Ananas drin war. Man konnte allerdings noch den Titel der besten Torjäger gewinnen. DA und AHA hatten in den sechs Spielen jeweils 28 Treffer gesetzt. Der JFV hatte in fünf Spielen 21 mal genetzt.

Also ging man mit der Motivation 8 Treffer setzen zu wollen in das Spiel gegen die bis dahin punktlosen Kicker der JSG AOB. Entsprechend dynamsich war der Start und nach 90 Sekunden klingelte es erstmals im Kasten der JSG.

Wer gedacht hatte, dass das der nötige Startschuss für eine Torfestival war, sah sich getäuscht. Der JFV agierte viel zu kompliziert und nutzte, wie auch schon in den vorherigen Wochen, zu wenig die breite des Platzes, sondern rannte sich im Mittelbollwerk des Gegners fest.

Erst in der 20. Minute wurde der sehr agiele Timon freigespielt und belohnte sich für seine, wie immer, top kämpferische Leistung mit einem schönen Heber zum 2:0.

Damit ist die erste Halbzeit aber auch erzählt.

Der Coach musste in der Halbzeit die Jungs mal etwas geistig gerade rücken. Was auch gut gelang.

Der zweite Durchgang brachte weitere sieben Treffer. Wobei Cappa mit seinen Strichen à la Boateng immer wieder das Feld und den Gegner überbrückte, so dass nach Annahme des Balls immer wieder JFV-Spieler frei vorm Tor standen und den Ball versenkten.

Dem folgten ein paar schöne Spielzüge über außen mit anschließendem Treffer.

Die Zuschauer, die später kamen und nur die zweite Hälfte sahen, hatten also alles richtig gemacht. Sie bekamen auch noch zwei Szenen geboten, in denen es schwerer war, den Ball, wie erfolgt, nicht im Tor unterzubringen, als ihn einfach reinzuschieben. 10 Meter Mitte Tor, frei vor der Hütte, darf man durchaus als Torchance bezeichnen.

Im Endeffekt, blieb es beim 9:0 für den JFV – 30 Saisontore – damit torgefährlichste Mannschaft der Kreisliga 1.

Und das, obwohl man mit einem 0:0 in Himmelpforten gestartet war.

Die 1. U14 wird nun bei einigen Turnierauftritten und auf Fehmarn die Saison ausklingen lassen.

Auf diesem Weg wünschen wir dem Spieler der JSG Niederelbe, der sich am Freitag im Spiel gegen Altes Land den Knöchel gebrochen hat, gute Besserung und das er Möglichst bald wieder kickend auf dem Platz steht!