aktualisiertes Spiel der Woche: Tapfer kämpfende Mädchen

Am Freitag kam es auf der Brune Naht zum Aufeinandertreffen der 2. CMädchen des JFV und des TSV Apensen. Ein Spiel, das seine besondere Brisanz aus der Vorgeschichte zog. Musste der TSV doch in der letzten Saison gewonnene Punkte wieder abgeben und gab der Bitte auf Verlegung durch den JFV, da man keine spielfähige Mannschaft hatte, nicht nach.

Somit trafen zwei sehr unterschiedliche Teams aufeinander. Auf der Seite des JFV ein sehr junges Team mit diversen DMächen. Für den TSV waren einige Spielerinnen am Start, die regelmäßig in der 1. Mannschaft auf Bezirksebene spielen. Es erwartete die Zuschauer also ein Kampf David gegen Goliath.

Trotz der Überlegenheit der Apensener auf dem Papier, liessen sich die JFVerinnen nicht einschüchtern und warfen alles in die Wagschale, was sie hatten. Und das war Tapferkeit, Mut und Einsatzwille.

Der TSV hatte damit so seine Schwierigkeiten. Der JFV ließ sie das Spiel machen und versuchte selbst, nachdem man den eigenen Strafraum gesichert hatte, Nadelstiche zu setzen. So zeigte sich über die gesamte Strecke ein Bild: tapfer kämpfende, von den Fans angfeuerte, JFVerinnen und planlose TSVerinnen.

Echte Torchancen bot die erste Halbzeit nicht. Was auf das Gehäuse des JFV gebracht wurde, konnte von der Torhüterin mit dem Fuß gelassen geklärt werden. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit brachte kein anderes Bild. Wenig konstruktives auf der TSVSeite, Fernschüsse – Fußabwehr. Einzig die Apensener Bank wurde immer lauter.

Kurz vor Schluss langte es dann für den TSV doch noch für zwei Treffer. Ein Fernschuss fand unten links das Ziel und ein Lupfer brachten das 0:2 und damit den Endstand. Auf Grund der Spielanteile sicher verdient für den TSV, aber komplett ohne spielerischen Glanz.

Die JFVMädels konnten erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Hatte sie doch alles gegeben, gegen einen älteren und teils auch noch höherklassigen Gegner. Spannend wäre sicher sicher auch das Spiel auf gleicher Ebene gewesen, aber…

Nachtrag vom 10.10.2019

Wie sich nun herausstellte, war der Jubel und die Freude der Apensener doch ein wenig vefrüht und gänzlich unbegründet. Eine Überprüfung der Aufstellung hat ergeben, dass mindestens eine Spielerinnen des TSV nicht für die zweite Mannschaft spielberechtigt, da sie bereits in der Bezirksligamannschaft festgespielt war. Entsprechend bleiben die Punkte und 5:0 Tore beim JFV.

Interessanterweise ein Vorgang, der sich ebenfalls im folgenden Kreispokalspiel beim SV Dornbusch wiederholte.

Ob es sich in beiden Fällen um Fehler in der Spielerverwaltung oder der Ergeiz das Spiel unbedingt gewinnen zuwollen und die damit verbundene Hoffnung, unbemerkt zu agieren, handelt, soll hier nicht weiter betrachtet werden.

Am Ende sind die Leidtragenden immer die Spielerinnen. Den Einen nimmt man die Chance auf ein faires Spiel, den Anderen am Ende die erspielten Punkte oder den Einzug in die nächste Runde.